Rechtliches

Allgemeine Geschäftsbedingungen

Stand: Juli 2026

§ 1 Geltungsbereich

Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Verträge zwischen der Xaro Digital GbR, Haagsche Allee 24, 47608 Geldern (nachfolgend „Agentur“), und ihren Auftraggebern (nachfolgend „Kunde“).

Die Agentur erbringt ihre Leistungen ausschließlich gegenüber Unternehmern im Sinne des § 14 BGB, juristischen Personen des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtlichen Sondervermögen. Abweichende Bedingungen des Kunden gelten nur, wenn die Agentur ihnen ausdrücklich schriftlich zugestimmt hat.

§ 2 Vertragsschluss

Angebote der Agentur sind freibleibend und unverbindlich, sofern sie nicht ausdrücklich als verbindlich bezeichnet sind. Ein Vertrag kommt durch schriftliche Auftragsbestätigung (auch per E-Mail) oder durch Beginn der Leistungserbringung zustande.

Maßgeblich für den Leistungsumfang ist das jeweilige Angebot bzw. die Auftragsbestätigung der Agentur.

§ 3 Leistungsumfang

Die Agentur erbringt insbesondere folgende Leistungen: Website-Relaunch und Webdesign, GEO (Generative Engine Optimization / KI-Sichtbarkeit), Suchmaschinenoptimierung (SEO), lokale Sichtbarkeitsoptimierung, Suchmaschinenwerbung (Google Ads / SEA), Pflege und Optimierung von Google-Unternehmensprofilen sowie LinkedIn-Optimierung.

Bei SEO-, GEO- und Werbeleistungen schuldet die Agentur die sorgfältige Erbringung der vereinbarten Maßnahmen, nicht jedoch einen bestimmten Erfolg (z. B. konkrete Platzierungen, Empfehlungen durch KI-Systeme oder Umsatzsteigerungen), da diese von Dritten (Suchmaschinen, KI-Anbietern, Plattformen) abhängen.

Der Kunde ist für die rechtliche Zulässigkeit der von ihm bereitgestellten Inhalte (Texte, Bilder, Marken) verantwortlich und stellt die Agentur insoweit von Ansprüchen Dritter frei.

§ 4 Mitwirkungspflichten des Kunden

Der Kunde stellt der Agentur alle für die Leistungserbringung erforderlichen Inhalte, Zugänge und Informationen rechtzeitig und vollständig zur Verfügung und benennt einen entscheidungsbefugten Ansprechpartner.

Verzögert sich die Leistungserbringung durch fehlende oder verspätete Mitwirkung des Kunden, verlängern sich vereinbarte Fristen angemessen. Mehraufwand, der durch verspätete Mitwirkung entsteht, kann die Agentur nach vorheriger Ankündigung zusätzlich berechnen.

§ 5 Vergütung und Zahlungsbedingungen

Es gilt die im Angebot vereinbarte Vergütung. Alle Preise verstehen sich zuzüglich der jeweils gültigen gesetzlichen Umsatzsteuer.

Bei Projektaufträgen (z. B. Website-Relaunch) wird eine Anzahlung in Höhe von 30 % der Auftragssumme bei Vertragsschluss fällig; der Restbetrag ist nach Abnahme fällig. Laufende Leistungen (z. B. SEO-Betreuung, Kampagnenmanagement) werden monatlich abgerechnet.

Rechnungen sind innerhalb von 14 Tagen ab Rechnungsdatum ohne Abzug zahlbar. Bei Zahlungsverzug gelten die gesetzlichen Regelungen (§ 288 BGB).

§ 6 Abnahme

Bei abnahmefähigen Werkleistungen (insbesondere Website-Projekten) fordert die Agentur den Kunden nach Fertigstellung zur Abnahme auf. Der Kunde prüft das Werk innerhalb von 14 Tagen und erklärt die Abnahme oder benennt konkrete, wesentliche Mängel.

Die Abnahme gilt als erteilt, wenn der Kunde innerhalb dieser Frist keine wesentlichen Mängel benennt, das Werk produktiv nutzt oder die Frist ohne Erklärung verstreichen lässt. Unwesentliche Mängel berechtigen nicht zur Verweigerung der Abnahme; sie werden im Rahmen der Gewährleistung behoben.

§ 7 Nutzungsrechte und Referenznennung

Mit vollständiger Zahlung der vereinbarten Vergütung räumt die Agentur dem Kunden ein einfaches, zeitlich und räumlich unbeschränktes Nutzungsrecht an den für ihn erstellten Arbeitsergebnissen ein. Bis zur vollständigen Zahlung verbleiben alle Rechte bei der Agentur.

Von der Rechtseinräumung ausgenommen sind offene Entwürfe, Quelldateien und von Dritten lizenzierte Bestandteile (z. B. Schriften, Stockmaterial), für die die jeweiligen Lizenzbedingungen gelten.

Die Agentur ist berechtigt, den Kunden und die erbrachten Leistungen als Referenz zu benennen und angemessen darzustellen (z. B. auf der eigenen Website und in sozialen Medien). Der Kunde kann dieser Nutzung jederzeit ohne Angabe von Gründen in Textform widersprechen; die Agentur entfernt die Referenz dann zeitnah.

§ 8 Gewährleistung und Haftung

Es gelten die gesetzlichen Gewährleistungsrechte mit der Maßgabe, dass die Agentur zunächst Gelegenheit zur Nacherfüllung innerhalb angemessener Frist erhält.

Die Agentur haftet unbeschränkt für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit sowie für Schäden aus der Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit. Bei einfacher Fahrlässigkeit haftet die Agentur nur für die Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten), begrenzt auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden.

Die Haftung für mittelbare Schäden, entgangenen Gewinn und Datenverlust ist – soweit gesetzlich zulässig – ausgeschlossen. Die Haftung nach dem Produkthaftungsgesetz bleibt unberührt.

§ 9 Laufzeit und Kündigung

Projektverträge enden mit Abnahme und vollständiger Zahlung. Verträge über laufende Leistungen (z. B. SEO- oder Kampagnenbetreuung) haben eine Mindestlaufzeit von 3 Monaten und verlängern sich jeweils um 1 Monat, wenn sie nicht mit einer Frist von 4 Wochen zum Laufzeitende in Textform gekündigt werden.

Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt.

§ 10 Vertraulichkeit

Beide Parteien verpflichten sich, alle im Rahmen der Zusammenarbeit erlangten vertraulichen Informationen der jeweils anderen Partei vertraulich zu behandeln und nur für die Durchführung des Vertrags zu verwenden. Diese Pflicht besteht auch nach Vertragsende fort.

§ 11 Schlussbestimmungen

Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Erfüllungsort und – soweit gesetzlich zulässig – Gerichtsstand ist der Sitz der Agentur.

Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.